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Escrima – Das Training
Escrima ist eine der seltenen Kampfkünste, deren Training mit dem Einsatz von Waffen beginnt.
Die Waffe wird als Verlängerung des Körpers betrachtet und mit zunehmendem Können nicht mehr
als Fremdkörper empfunden.
Techniken gibt es z. B. für den Kampf mit zwei Stöcken (Doble Baston, Sinawali, Sulawali), mit einem
Stock (Schwert) und einem Dolch (Daga) genannt Espada y Daga, mit einem Stock (Solo Baston, Solo Olisi)
respektive Schwert/Klinge oder ohne Waffen. Einige waffenlose Techniken zielen darauf ab, sich eine
Waffe zu beschaffen, indem man dem Gegner seine Waffe entreißt. Die meisten waffenlosen Techniken
sind Ableitungen aus dem Umgang mit Waffen. Auch sehr kurze Stöcke (Palmsticks aus dem Englischen:
palm = Handfläche), kaum länger als eine Hand breit, kommen zum Einsatz.
Heute geht es im Escrimatraining u. a. darum, verschiedene Aspekte des Waffenkampfes zu behandeln. Entwaffnungstechniken, sowie andere Möglichkeiten der Verteidigung gegen einen und mehrer Angreifer
mit und ohne Waffen (auch Waffen aus dem Straßenkampf wie. Baseballschläger, Ketten, Messer usw.)
gehören ebenso zum Repertoire wie letztlich auch die waffenlose Umsetzung der Kampfprinzipien und
Strategien.
Durch die Sicherheit im Umgang mit den unterschiedlichsten Gegenständen wie z. B. Kurz- und
Langstock, Schwert und Messer wird das höchste Ziel erreicht: Die Angst vor einem bewaffneten
Gegner zu verlieren. |
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