Ausbildungsakademie - Die Kunst des Kriegers

Hauptquartier für Europa - Dai-Sifu Martin Hofmann

 

 

Heute 25.03.2018 hat die Kunst des Kriegers wieder einen neuen Sifu erhalten, Markus Roth. Er hat alle Höhen und Tiefen seit der Entstehung unseres Verbandes miterlebt und war mir immer eine verlässliche Unterstützung. Einer meiner loyalsten Schüler, er trainiert seit 1996 in meiner Schule! Meinen aufrichtigen Dank dafür.

Dai Sifu Martin Hofmann

Neues Video online

Pünktlich zum Jahreswechsel ist unser neustes Video online. Einen wahren Eindruck wie sich etwas anfühlt bekommt man nur im Probetraining! Also traut Euch, kommt vorbei lasst euch überraschen!

Ich freue mich über jeden Lehrer und Schüler, der mir vertraut und mit mir den Weg der Kampfkunst gemeinsam gehen will.

Gerade wer das Gefühl hat, auf seinem alten Weg festzustecken, benötigt Mut sich auf einen neuen Weg einzulassen.

Ich biete eine begeisterte Gemeinschaft und eine
an die alten Werte der Kampfkünste angelegte Ausbildung von besonderer Qualität.

Dai Sifu Martin Hofmann

Unser neues Video ist online, "30 Jahre Wing chun"

Hier ein paar Eindrücke von unserem Jubiläumslehrgang.
Here are some impressions of our anniversary seminar.

San Francisco 2016 wie immer ein tolles Event

Unser Jubiläum war ein voller Erfolg!

Die Halle war voll und es gab 4 neue Sifus, Patrick Scheffer, Igor Peic, Tobias Ries und Alexander Decker sowie 7 neue 1. TGs Dennis Kleinhans, Danny Wolter, Ute Jung, Klaus Lauer, Eddy Lydorf, Andreas Gessner und Andreas Muth, jeweils von l. n. r!

Neuigkeiten

Die drei Geisteshaltungen vom Schüler zum Meister

Der Schüler erwartet:

Er will gut behandelt und vorbehaltlos unterrichtet werden. Er sucht bei auftretenden Problemen die Fehler meist beim Lehrer nicht bei sich selbst. Er ist bestrebt, nur soviel zu geben, wie er auch zurückbekommt. Der Schüler erwartet Dankbarkeit für sein Erscheinen im Training und sieht den Lehrer als Diener, den er bezahlt. Um sich seinen Respekt zu verdienen, muss der Lehrer vollkommen sein, er soll alles besser können und darf keine Fehler haben; im Training wie im Privatleben.

Der Lehrer erwartet:

Er will von seinen Schülern mit Respekt behandelt werden. Sie sollen sich seinen guten Unterricht verdienen und froh sein, dass er sich um sie bemüht. Aufgrund seines schwarzen Hemdes und seines Titels ( Si-Hing oder Si-Fu) fühlt er sich als ein besserer Mensch.Die Schüler sollen dankbar sein, dass sie für den Unterricht bezahlen dürfen. Da er kein Schüler mehr ist, möchte er von seinem Meister nicht mehr kritisiert werden, weil sein Ego das nicht mehr verkraftet.

Der Meister hat keine Erwartungen:

Er erwartet nichts von anderen und stellt die Anforderungen an sich selbst. Die Summe seiner Erfahrungen prägen seine emotionale Intelligenz (Intuition). Er weiß, dass er die Ursache für Probleme innerhalb seiner Schule ist und übernimmt die Verantwortung für sein Handeln. Sein Ziel ist es, sich als Vorbild ständig zu verbessern und die verborgenen Fähigkeiten seiner Schüler zu fördern. Er ist das Herz seiner Schule und ein Teil jedes Schülers, er zeigt den rechten Weg, aber nimmt nicht an der Hand. Ein Meister versteht es sehr geschickt, dem Schüler bei der Bewältigung seiner Probleme zu helfen, ohne ihm dabei seine Eigenverantwortung abzunehmen. Beim Unterrichten bedient er sich seiner Ausstrahlung sowie der Philosophie um nur diejenigen Schüler bis ans Ende zu führen, die die wahre Kunst jenseits aller Geltungsbedürfnisse erlernen wollen. Er weiß, dass er von all den Tausend sportlichen und geistigen Fähigkeiten, die ein Mensch erlernen kann, nur einige wenige beherrscht und bleibt dadurch bescheiden.
In dem Bewusstsein das nicht jede Kombination zwischen Schüler und Meister passt, gibt er ein Wissen bereitwillig, man kann es aber nicht einfordern!

Text: Dai Sifu Martin Hofmann